Becker-Bender, Nagy

Freies Musikzentrum
Am Roserplatz
Stuttgarter Str. 15
70469 Stuttgart
0711 / 135 30 10

Öffnungszeiten
Mo-Fr 10-19 Uhr

Sie können uns  hier eine Anfrage per mail senden

Newsletter über Kulturkurier bestellen

Künstler_FMZ_2010_2011

FMZ

FMZ_bei_facebook
Plakat_BB_PN_web_

Tanja Becker-Bender konzertiert seit ihrem 12. Lebensjahr als Solistin auf internationalen Podien, unter anderem unter Kurt Masur, Gerd Albrecht, Hubert Soudant und Fabio Luisi mit namhaften Orchestern wie dem SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, dem Konzerthaus Orchester Berlin, dem Jerusalem Symphony Orchestra, dem Orchestre de la Suisse Romande und dem Tokyo Philharmonic Orchestra. Als Kammermusikerin trat sie in Festivals zusammen mit Gidon Kremer, Juri Baschmet und Boris Pergamenschikow auf.

Ihre instrumentelle Ausbildung erhielt sie bei Helmut Zehetmair am Mozarteum Salzburg, Wolfgang Marschner in Freiburg,  Wilhelm Melcher in Stuttgart, bei David Takeno an der Guildhall School of Music and Drama in London und bei Günter Pichler an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Sie beendete ihre Studien mit dem Master of Music und dem Artist Diploma bei Robert Mann an der Juilliard School in New York.

Sie errang höchste Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Wettbewerben, so in Genf (CIEM), Tokyo, Belgien (Concours International de Musique de Chimay), Gorizia (Premio Rodolfo Lipizer), Genua (Premio Nicolò Paganini) und in Houston (Texas).

Tanja Becker-Bender wurde 2006 als Professorin für Violine an die Hochschule für Musik Saar in Saarbrücken berufen. 2009 erhielt sie jeweils einen Ruf an die Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und an die Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Sie nahm den Ruf nach Hamburg zum Wintersemester 2009/2010 an.

Nach CD-Einspielungen mit Werken von Dvorak, Albinoni und Beethoven erschien 2009  beim britischen Label Hyperion eine CD von Tanja Becker-Bender mit den 24 Capricen für Violine Solo von Nicolò Paganini, ausgezeichnet als "Editor's Choice" durch das englische Classical Music Magazine Gramophone und Classic FM. Es folgte beim gleichen Label 2011 eine CD mit Werken für Violine und Klavier von Erwin Schulhoff, die vom BBC Music Magazine mit dem Prädikat „Disc of he Month“ ausgezeichnet wurde. Als jüngste Neuerscheinung kam ebenfalls bei Hyperion im Januar 2012 eine CD mit ihrer von der internationalen Presse hochgelobten Einspielung des Violinkonzerts in A-Dur von Max Reger zusammen mit dem Konzerthausorchester Berlin unter Lothar Zagrosek heraus.

Péter Nagy, geb. 1960, ist einer der jüngsten Vertreter einer international bekannten neuen Generation von ungarischen Pianisten.
Seine herausragende musikalische Begabung zeigte sich bereits in frühester Kindheit. Im Alter von acht Jahren wurde er an der Spezialschule für junge Talente der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest aufgenommen. Seine Lehrer waren dort Ferenc Rados und Klára Máthé. 1971 gewann er den 2. Preis des Internationalen Wettbewerbs in Usti nad Labem.
Im Jahr 1975 wurde er ordentlicher Student der Hochschule für Musik Franz-Liszt in Budapest und nahm in dieser Zeit an Meisterkursen von Amadeus Webersinke und Malcolm Bilson teil. 1979 war er erster Preisträger des ungarischen Radiowettbewerbs. 1981 schloss er sein Studium mit Auszeichnung in der Klasse von Kornél Zempléni ab. 2001 erhielt er den renommierten Franz Liszt Preis (Ungarisches Kultusministerium)

Seine internationale Karriere begann 1977 mit erfolgreichen Auftritten in Finnland, Jugoslawien und Salzburg (1979). Er debütierte in Frankreich 1979 beim Festival in Menton und wurde 1980 beim Bordeaux Festival als junger Solist gefeiert.
1984 begann er bei Prof. György Sebök in den USA sein Aufbaustudium.

Konzerte auf der ganzen Welt führten Péter Nagy unter anderem nach Australien ins Opernhaus in Sydney, in das Auditorium des Louvre in Paris, nach Tokio, Yokohama, Sapporo und andere Städte in Japan.
Er wirkte als Solist mit Ensembles wie dem Tokyo Symphonieorchester, dem Yomiuri Symphonieorchester, dem Staatsorchester Thessaloniki, dem Finnischen Radioorchester, den Helsinki Philharmonikern, dem ungarischen Staatsorchester und dem Symphonieorchester des ungarischen Rundfunks.

Als Kammermusiker trat er bei großen Festivals in Athen, Bastad, Blonay, Davos, Edinburgh, Turku, Moritzburg, Stockholm und Helsinki auf, sowie beim Festival Aix-en-Provence und beim Marlboro Music Festival. Péter Nagy musiziert regelmäßig mit dem Geiger Leonidas Kavakos und hat in den letzten Jahren zusammen mit der Bratschistin Kim Kashkashian Duo-Recitals in Europa und den USA gegeben.

Er hat zahlreiche Solo- und Kammermusikwerke für Hungaroton, Delos, Naxos, BIS und ECM eingespielt.

 

 

FMZ Bonatzbau
Plakat_KA_BULVA_300